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Neubau Intratuin, Zwolle (Niederlande) 1999

In Zwolle ist ein außergewöhnlicher Intratuin (inzwischen Tuinland) entstanden. Zum ersten Mal wurde hier Einkaufen und Parken in einem Bau vereint, eine Tugend, die aus der Not geboren war, denn das zur Verfügung stehende Gelände war mit seinen 16.000 m² zu klein für die gewünschten 13.000 m² Ladenfläche und 500 Parkplätze.

Unter dem gesamten Komplex befindet sich deshalb eine halbversenkte Parkgarage mit 450 Parkplätzen. Weitere 100 Parkplätze sind außerhalb des Gebäudes angelegt. Die Fassade der Parkgarage besteht aus hellen vorgefertigten Betonelementen mit großen halbrunden Öffnungen. Die fächerförmigen Gitter stehen im lebhaften Kontrast zu den gradlinigen Glaselementen darüber.

Der Eingang ist als ein überdimensionaler Wintergarten quer vor den Mittelteil des Gartencenters gebaut und beherbergt in der obersten Etage Büroräume. Vom großzügigen Entree von 15 m x 15 m bringen lange und wenig steile Rollbänder die Kunden auf bequeme Art und Weise zu den Ladenflächen.

Hier ist von großem Belang, dass die Klimabedingungen sowohl für die Pflanzen als auch für die Besucher optimal eingestellt sind. Dies wird bewerkstelligt durch hochwertige Klimaanlagen und ein Bewässerungssystem, das mit Regenwasser gespeist wird. Die großen Gewächshäuser sind aufgeteilt in verschiedene kleinere Ladeneinheiten, wodurch die über-großen Dimensionen auf ein menschliches Maß zurückgebracht werden.

Das Gartencafé besticht durch besondere Bauelemente und sogar die Parkgarage ist angenehm. Durch die großen Gitteröffnungen strömt Tageslicht und genügend frische Luft in die Garage. Extrahohe Decken, breite Parkplätze und die legale Graffitikunst von jungen Künstlern aus der Umgegend machen die Parkplatzsuche zu einem regelrechten Fest.